Unser Ansatz

Futures Literacy

Futures Literacy ist Lesen und Schreiben für die Zukunft – nur: es gibt keinen fertigen Text. Zukunft ist nichts Fertiges. Sie ist das, was in uns als Denkraum möglich ist (eine menschliche Fähigkeiten: sie heißt auch Vorstellungskraft!).

Futures Literacy zeigt: Zukunftsbilder sind mentale Konstruktionen. Wer sie zu gestalten lernt, kann sie verändern – und damit das Handeln heute.

Es gibt nicht die eine Zukunft. Es gibt Zukünfte. Und die entscheidende Frage lautet: Welche willst du mitgestalten?

Resonanz

Resonanz bedeutet: Wir stehen nicht abgelöst der Welt gegenüber – wir sind in ihr verbunden. Doch genau diese Wahrnehmung ist uns in einer kapitalistisch-patriarchalen Welt abhandengekommen. Wir lernen, leisten, funktionieren und betrachten die Welt als etwas, das uns gegenübersteht und verfügbar ist.

Resonanzpädagogik setzt dem etwas entgegen: Sinn und Lernen entstehen dort, wo wir uns berühren und berühren lassen, wo Beziehung entsteht und wir antworten können. Resonanz lässt sich nicht erzwingen. Aber wir können Lernräume schaffen, in denen sie wieder möglich wird.

Lust&Veto

Wenn wir etwas mit Lust tun, werden wir stark, mutig und ansteckend. Wir gehen eigene Wege, probieren aus, suchen Neues. Jedes echte JA setzt ein NEIN zu etwas anderem voraus. Beides gehört zusammen. Wir brauchen Menschen, die Lust haben, anders zu denken, Fehler zu benennen, Position zu beziehen und für Ideen und Sinn einzustehen. Nicht angepasst. Sondern eigenwillig, fehlerfreundlich und voller Lust auf Gestaltung.

(Zukunfts-)Gestaltungskompetenz

Zukünfte gestalten heißt: ins Handeln kommen. Nicht erst alles wissen – sondern anfangen, ausprobieren, scheitern, weitermachen. Zukunftsfähig sind wir, wenn wir uns selbst als wirksam erleben und mit Nichtwissen, Komplexität und Unsicherheit umgehen können. Dafür brauchen wir nicht nur Wissen, sondern Fantasie, Neugier und Tüftlergeist. Lernen mit Kopf, Hand und Herz. Denn neue Wege entstehen nicht im Lehrbuch, sondern beim Machen.